Clementine Gasser

PRESSE


Wiener Zeitung Christine Dobretsberger Februar 2000


[...] Wenn man noch Stunden nach einer Veranstaltung gestochen scharfe Bilder und authentische Töne des erlebten Konzertes abrufen kann, ist das ein gutes Zeichen. Zuletzt gelungen ist dieses Kunststück der Cellistin Clementine Gasser.

„Wilde Kammermusik“ nennt die gebürtige Schweizerin ihre eigenwillige Mixtur aus innovativ gesetzten Klanggesten. Experiment und Tradition scheinen ineinander verwoben und bruchlos in den Kompositionsprozess eingebunden. Eine sinnlich marmorierte musikalische Textur, dessen Höroberfläche ungemein griffige Züge aufweist.

Clementine Gasser initiiert ihrem Cello eine Lebendigkeit, die als Inspirations-Quelle überraschender Improvisationstechniken dient. Asynchrone Temposchwankungen wechseln mit erspürten Harmonieflächen, die eine selten erlebte, sinnlich gefärbte Magie versprühen.